Westlich von Trent liegt das Tor nach Hiddensee, der Fähr- und Fischerort Schaprode. Er war einst das Zentrum des Landes Valung, von dem die Edda berichtet. 1159 schlossen die Dänen hier einen Friedensvertrag mit den rügenschen Ranen, um ihn wenig später wieder zu brechen und sie mit der Zerstörung der Jaromarsburg und des Svantevittempels am Kap Arkona endgültig zu unterwerfen. Von Schaprode aus schleuderte der aus Dänemark vertriebene Bischof von Roskilde seinen Bannfluch, das „Interdikt von Scabröh“, gegen sein Heimatland ab.
Am Ortseingang steht der Mönchstein, manchmal auch Svantevitstein genannt. Über die Bedeutung des weißen Denksteins von 1368 streiten sich die Gelehrten.
Seit das „söte Länneken“ als Reiseziel entdeckt wurde, verdankt der Ort Schaprode seine Bekanntheit der Hiddenseefähre, die vom kleinen Hafen aus regelmäßig nach allen drei Dörfern der Ostsee-Trauminsel übersetzt.
Mit 4 modernen Fahrgastschiffen, gebaut 1993 und 1996, und einer Personenfrachtfähre wird die Verbindung zwischen Schaprode (Insel Rügen) und der autofreien Insel Hiddensee ganzjährig für alle drei Inselhäfen aufrecht erhalten.
Die Boddengewässer zwischen Rügen und Hiddensee sind ein sehr schönes Revier für Freunde des Wassersports und auch alle Naturfreunde können voll und ganz auf ihre Kosten kommen.
Kristallklares Wasser ohne Gezeiten. Neuendorf ein ruhiges kleines Fischerdorf. Südlich von Neuendorf der Gellen mit Rad-und Wanderwegen organisierte Wanderungen bis zur Süderspitze der Insel innerhalb der Kernzone I mit unberührter Natur.